Igel vor einer Holzwand auf Steinen

Auf dem Speiseplan des Igels stehen naturgemäss an erster Stelle Käfer, Raupen, Heuschrecken, Ohrwürmer und andere Insekten. Aber auch Regenwürmer und Tausendfüsser schmecken dem Stacheltier. Schnecken hingegen machen nur etwa 10% Prozent der Igelnahrung aus.  

Pflanzliche Nahrung hingegen ist für den Igel nicht geeignet, sein einfach gebauter Magen-Darmtrakt kann diese nicht verwerten. Der Igel der sich an Fallobst gütlich zu tun scheint, interessiert sich deshalb wohl eher für den Wurm im Apfel als für den Apfel selber.  Es sei denn, es herrscht Trockenheit und die Trinkgelegenheiten fehlen, dann kann auch mal der Wasserbedarf via Obst gedeckt werden. Und ab und an wissen scheinbar auch Igel nicht so genau, was ihnen wirklich gut tut und man kann beobachten, wie sie, auch ohne Durst, ein kleines Stück reifes Obst verzehren – die Stachelkerle haben nämlich eine Vorliebe für Süsses!

Weitere Fragen und Antworten zu unseren Wildtieren die spannend sind:

Ist der Fischotter wasserdicht?

Können Bienen im Winter ihr Nest heizen?

Sind Blindschleichen wirklich Blind?


NATURZYT Ausgabe September 2013, Text Michael Knaus, Foto AdobeStock

NATURZYT abonnieren und mit uns, unsere Natur unterstützen.

2 Naturzyt-Magazine freigestellt

Das Magazin NATURZYT berichtet nicht nur über unsere Natur, damit Sie diese näher erfahren und erleben können, sondern damit Sie gemeinsam mit uns, unsere Natur mehr bewahren und schützen lernen. Deshalb unterstützt NATURZYT auch wichtige Naturprojekte mit einem Teil der Abo-Einnahmen. 

Jedes Abo hilft Naturprojekten! Jetzt unterstützen und abonnieren.

Buch Ravensong - Auch Tiere haben eine Stimme

   

In spannenden und packenden Interviews erzählen unsere Wildtiere mehr über sich, wer sie sind, wie sie leben und auch was sie von uns Menschen erwarten würden.

Jetzt bestellen für CHF 34.90 im A5 Hardcover

NATURZYT Newsletter abonnieren

Mehr Natur erfahren

Tagfalter und Nachtfalter in der Schweiz – Lebenszyklus, Merkmale und Schutz unserer Schmetterlinge

gelbschwarzer Schmetterling auf violetter Blüte

Tag- und Nachtfalter in der Schweiz: Lebenszyklus von Ei bis Falter, Unterschiede, Arten, Lebensräume und Tipps zur Förderung im Garten.

Tierisch gutes Gespräch mit Minka Marder über ihre Nahrung, Lebensweise und Wünsche

Zeichnung eines braunen Marder dessen Kopf nach vorne schaut

Sie liebt Mäuse, Eier und Äpfel und wohnt im Dachstock eines Einfamilienhaus. Minka Marder im Gespräch mit NATURZYT.

Mehr Natur bewahren

Fledermaus-Porträt der Rauhautfledermaus

Rauhautfledermaus liegend auf Holzboden

Rauhautfledermäuse sind in der Schweiz typische Wintergäste. Doch wer ist Sie? Ein Kurzporträt der Rauhautfledermaus.

Weiden voller Leben - Mehr als Kätzchen

Salweide mit ihren Blüten

Kaum eine Gattung kommt im Frühling mit solchen Blütenfülle daher wie die der Weiden.

Mehr Natur erleben

Wandern im Aargauer Fricktal auf den Jurahügeln

Trampelpfad im Frühling zwischen Burgruine

Ein Land voller Geschichten. Einst suchten Kelten und Römer Zuflucht auf den Jurahügeln im Aargauer Fricktal.

Bluescht-Wanderung im Thurgau

Blühende Bäume und Wiesen auf der Bluescht Wanderung im Thurgau

Die Bluescht-Wanderung im Thurgau ist jeden Frühling ein Erlebnis, wenn tausende Obstbäume ihre Knospen öffnen.