Gelbe Blüten vor einem blauen Bergsee in grüner Wiese
Der idyllische Gräppelensee liegt im geschützten Flachmoorgebiet am Fusse des Lütispitz im Toggenburg.

Die Tage werden länger und langsam erwacht die Natur. Nicht nur Schneeglöckchen kündigen den Frühling an, auch die Tierwelt am und ums Wasser erwacht.

Langsam wird es wärmer, die Tage endlich wieder länger und überall um uns herum beginnt die Natur zu erwachen. Auch am und ums Wasser, sei es an kleinen oder grösseren Seen im Unterland oder in den Bergen, an ruhig fliessenden oder sprudelnden Bächen oder hohen Wasserfällen, überall erwacht die Natur aus dem Winterschlaf.

Bergsee umgeben von Bäumen und Wäldern im Sommer
Der Lai da Palpuogna ist mit seinem glasklaren Wasser und dem Lärchenwald eine Oase der Erholung. Er befindet sich oberhalb des Dörfchens Preda auf dem Gebiet der Gemeinde Bergün.

Fische und Frösche haben in den kalten Monaten ihren Energielevel stark zurückgeschraubt, und einige davon haben sich am Seeboden eingegraben und Winterschlaf gehalten. Die meisten Amphibien haben die kalte Jahreszeit an einem geschützten, feuchten Plätzchen ganz in der Nähe des Gewässers verbracht. Unter Wurzeln, Steinen oder Erdhöhlen haben sie in der Winterstarre alle Körperfunktionen runtergefahren. Nun wird es wärmer, Bewegung kommt rund um das Wasser auf. Frösche quaken um die Wette, damit sie von der Damenwelt gehört werden, die Fische lauern an der Wasseroberfläche auf Insekten.

Blühender Baum auf grüner Wiese vor See mit schneebedeckten Bergen
Alpenpanorama auf dem Panoramarundweg Thunersee, 1. Etappe von Thun nach Sigriswil (Foto: Interlaken Tourismus, Mike Kaufmann)

Am Seeufer wird es knackig grün 

Am Seeufer, gut geschützt von Schilf- und Wasserpflanzen, die knackig grün spriessen, gibt es wieder gute Deckung für die Enten und Schwäne, die sich bereits intensiv mit dem Nestbau beschäftigen. Auch ziehen die ersten Tiermütter mit ihren Kleinen die ersten Runden auf dem Wasser. Die Libellen zeigen ihre Flugkünste, und auch im Wasser am Seeufer entdeckt man mit Geduld kleine und grössere Lebewesen.

Weg entlang eines Sees in den Bergen
Sarnersee vor der Uferpromenade in Sarnen. Eine Rundwanderung führt am Ostufer dem Ufer entlang, während er auf der Westseite erhöht weiterführt.

Bäche und Flüsse werden von der Schneeschmelze genährt

Die Bäche und Flüsse werden mit frischem Wasser durch die Schneeschmelze genährt und entlang dem fliessenden Gewässer entdeckt man vielleicht die Wasseramsel oder den Eisvogel. Frischer Bärlauch verströmt in Waldabschnitten, wo der Fluss oder Bach durchfliesst, seinen Duft, und in den Bäumen, Wiesen und Feldern rundherum summt und brummt es von Bienen und Schmetterlingen. Die Vogelwelt stimmt zum Naturkonzert ein.

Wasserfall umgebenen von grauen Felsen
Die Thurwasserfälle bei Unterwasser auf der Wanderung zwischen Nesslau nach Wildhaus (1. Etappe Thurweg) im Toggenburg. (Foto: Toggenburg Tourismus, Silvana Huser)
Wasserfälle welche seitlich von den Felsen fliessen mit Gehweg aus Holz
Die Durand-Schlucht gehört zu den schönsten Schluchten Europas: 14 Wasserfälle des Wildbachs entführen in eine unvergessliche Welt im Wallis.

Gerade jetzt im Frühling, entlang von Seeufern, Bächen oder Flüssen, tut sich viel in der Tier- und Pflanzenwelt. Es lohnt sich, Ausschau zu halten und bewusst den nächsten Spaziergang oder längere Wanderungen zu erleben.

Bergsee mit Tannen und im Hintergrund Alpen
Der Alpsee Salei liegt im wilden und abgelegenen Onsernonetal in der westlichen Region des Tessins, Ascona-Locarno
Fluss welcher sich durch mit Moos bewachsenen Steine schlängelt.
In lautem Getöse durchfliesst das Flüsschen Areuse die Schlucht im Frühling. Auf dem teils kühn angelegten Wanderpfad erlebt man tiefe Einblicke in die Natur.

Weitere schöne Frühlingserlebnisse in der Schweiz, die es zu erleben gibt:

Frühlingswandern - die Natur erwacht

Frühlingserwachen und Blüten in der Schweiz

Frühling in den Schweizer Pärken


NATURZYT Ausgabe März 2024, Text Michael Knaus, Fotos AdobeStock

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