Tomasee, grüne Wiesen und Berge

Kristallklares Wasser am Tomasee bei Disentis Sedrun und eine Wanderung durch den Savogniner Bergwald im wunderschönen Surses. Beide haben gemeinsam: Natur pur und Erholung für Körper, Geist und Seele.

Im Sommer über grüne Alpwiesen wandern, an schattigen Erlenwäldchen rasten und auf einer der zahlreichen Wandertouren in der Ferienregion Disentis Sedrun den Duft der Alpenkräuter und –blumen am Wegesrand geniessen.

Die Rheinquelle – Lai da Tuma

Das Highlight in Disentis Sedrun, neben einem Besuch des Benediktinerklosters Disentis, ist die Urquelle des Rheins.

Einzigartig in seiner Schönheit und Magie liegt der Tomasee eingebettet in einer Mulde am Fusse des Piz Badus. Dieser knapp 200 Schritt breite und 400 Schritt lange See ist das Becken, aus welchem der Rhein entspringt, deshalb wird der See auch als «Wiege des Rheins» bezeichnet. Von hier legt der Rhein über 1230 km zurück, bis er bei Rotterdam in die Nordsee mündet.

Das Wasser, das aus dem See abfliesst, gräbt sich durch eine enge Rinne und fliesst als munteres Bächlein hinunter ins Tal. Wie fühlt sich wohl der Rheinanwohner in der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden, wenn er mit einem Schritt dieses Bergbächlein Rhein überqueren kann, welches er nur als breites und träge dahinfliessendes Gewässer kennt?

Felsen mit Wiesen und dem Tomasee
Einzigartig in seiner Schönheit – der Tomasee, die Quelle des Rheins. (Foto: Sedrun Disentis Tourismus)

Doch hier in Sedrun ist er noch jung und unverbraucht, quirlig und unbekümmert. Das Wasser des Tomasees ist klar und rein und hat sogar Trinkwasserqualität. Der Besuch des Tomasees ist ein besonderes Erlebnis. Während der Zeit des Bergfrühlings, von Juni bis Anfang Juli, findet man zahlreiche seltene Blumenarten. Im Hochsommer kann man sogar ein erfrischendes Bad wagen und im August verwandeln sich die sattgrünen Matten am westlichen Ende des Sees in weisse Teppiche aus Wollgras. Die Steinblöcke rund um den See eignen sich hervorragend als Picknickplätze und sind bei den Kindern als Kletterübungsobjekte sehr beliebt. Die Wiesenhänge sind bewohnt von Murmeltieren, welche sich mit einem lauten Pfiff bemerkbar machen, wenn man ihnen zu nahe kommt.

Goldwaschen am jungen Rhein

Etwas weiter unten im Rhein wurden schon zahlreiche Goldnuggets gefunden und auch heute kann man sein Glück beim Goldwaschen versuchen. Ausgerüstet mit Klappschaufel, Sieb und Waschpfanne, zeigen Experten, wo die besten Plätze sind und wie mit der richtigen Technik die verstecken Schätze gefunden werden.

Drei Personen am Goldwaschen am Fluss
Das Glück beim Goldwaschen versuchen. (Foto: Sedrun Disentis Tourismus)

Savognin Bivio Albula: Unterwegs im Parc Ela

Von Tiefencastel her Richtung Julierpass kommend, öffnet sich bei Savognin das wunderschöne Tal Surses. Hier, mitten im familienfreundlichen Parc Ela, beginnen Naturferien in der Ferienregion Savognin Bivio Albula.

Wanderer vor See in der Moorlandschaft Alp Flix
Alp Flix – eine eindrückliche Moorlandschaft. (Foto: Savognin Tourismus)

Grösster Schweizer Naturpark

Der Parc Ela liegt in einer vielseitigen Landschaft um die Alpenpässe Albula, Julier und Septimer und ist der grösste Naturpark der Schweiz. Er bietet ursprüngliche Natur, intakte Dörfer und gelebte Kultur in den drei Sprachen Romanisch, Italienisch und Deutsch. Gemeinsam arbeiten die Naturparkgemeinden daran, die regionale Wirtschaft zu stärken, die Natur und Landschaft zu schützen und das kulturelle Erbe zu bewahren.

Was gibt es Schöneres als einen Spaziergang oder eine Wanderung durch den Bergwald. Natur pur, frische Luft , kühler Schatten, Erholung für Körper und Geist. Der Wald im Parc Ela prägt die Landschaft des Naturparks und bietet vielen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Er schützt auch vor Natur gefahren und liefert den Rohstoff Holz.

Der Wald im Zentrum

Im 2015 steht der Bergwald im Zentrum von Angeboten und Veranstaltungen rund um den Parc Ela. Die schönsten Bergwälder im Naturpark erkunden – mehr über deren Artenvielfalt und Bewirtschaftung des Bergwalds oder auch die Verarbeitung des Holzes aus den Wäldern erfahren. Mit der Bergwald-Wunder tüte können die Geheimnisse des Bergwaldes spielerisch ergründet werden. Als Unterstützung hilft der Steinadler Evla, den kleinen und grösseren Entdeckern, den Naturpark Ela zu beobachten und dabei zu lernen, wie die Pflanzen und Tiere im Gebirge leben. Ein Erlebnis für die ganze Familie. Und das Beste ist: die Bergwald-Wundertüte eignet sich auch, um den Wald zuhause aus neuen Blickwinkeln zu entdecken.

Familie im Wald im Sommer
Mit der Bergwald-Wundertüte die Geheimnisse des Bergwaldes lüften. (Foto: Lorenz A. Fischer)

Schatzinsel der Artenvielfalt

Eine Schatzinsel der Artenvielfalt ist die Alp Flix. Diese eindrückliche Moorlandschaft bezaubert durch die Fett- und Trockenwiesen, welche sich mit Bergwald, Hoch- und Flachmooren sowie Bergseen in ein vielseitiges Mosaik verzahnen. Diese Schatzinsel der Artenvielfalt wartet darauf, erforscht zu werden. Auf einem Rundparcours erkunden Kinder und Erwachsene zusammen mit Professor Flix und einem ForscherKit selber die heimische Flora und Fauna. Ausgerüstet mit Becherlupe, Bauset für ein Wasserrad und einem Forschertagebuch findet jeder Entdecker bestimmt Spannendes.

Wandern in schönster Natur

Über 400 km bestens markierte Wanderrouten, eingebettet in einmaliger Naturkulisse, oder originelle Themenwanderungen durch schöne Bergwiesen, raue Bergketten und steile Schluchten, sowie geführte Wanderungen lassen das Wanderherz höher schlagen.

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NATURZYT Ausgabe Juni 2015, Text Michael Knaus, Fotos Graubünden Ferien

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